Geschichte

Vom lokalen Schmied zum globalen Lösungsanbieter

1949–59

Der Grundstein für TRIAX wird gelegt, als der Ingenieur Knud Jeppesen im Jahr 1949 eine Schmiede in Hornsyld im dänischen Jütland kauft. Verärgert über den Preis der Antennen, die nach Dänemark importiert werden müssen, entscheidet Jeppesen, dass er im Inland qualitativ hochwertigere und kostengünstigere Antennen produzieren kann. Schon 1959 lässt er das alte Schmiedegeschäft hinter sich und verlagert seinen Schwerpunkt vollständig auf Antennen.

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1960–69

Mit der steigenden Nachfrage nach Antennen wird auch die Produktpalette erweitert. Selbst Schrauben für Rennboote werden hergestellt – diese Produktlinie wird jedoch im Laufe der Zeit wieder eingestellt. Aus der Schmiedewerkstatt mit 250 m2 entsteht eine pulsierende Fabrik mit einer Fläche von 10.000 m2.

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1970-79

Mit der ersten Übernahme von TRIAX, dem Elektronikunternehmen TRETEM im dänischen Kibæk wird der Expansionskurs fortgesetzt. Die Produktion wird komplett von Hornsyld übernommen, doch die Ölkrise von 1973 trifft die dänische Wirtschaft schwer. Jeppesen erkennt, dass er die Lage durch die internationale Nachfrage stabilisieren kann, und dehnt den Absatz auf Europa, Afrika und Kanada aus. Im späteren Verlauf des Jahrzehnts steigt die Nachfrage nach Farbfernsehern im Inland und die Anzahl der Mitarbeiter steigt von 50 im Jahr 1970 auf 185 im Jahr 1979.

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1980–89

Eine längere Krankheit veranlasst Jeppesen dazu, über seine Nachfolge nachzudenken. Im Jahr 1982 drückt Erling Rindbo dem Unternehmen als CEO seinen Stempel auf. „Ohne Schweiß kein Preis“ sagt er einer lokalen Zeitung und macht sich sofort daran, die operative Effizienz zu verbessern. In den Jahren 1986–88 verkaufen Jeppesen und seine Familie ihre Unternehmensanteile. Käufer ist die Micro Matic-Gruppe, die später zur Nielsen & Nielsen Holding A/S wird, deren Eigentümerschaft über 25 Jahre anhält. Satellitenfernsehen ist ein neuer Markt, in den Triax stark investiert. Seine ersten Parabolantennen und Empfänger erweisen sich als großer Erfolg und die Mitarbeiterzahl steigt bis zum Ende der 1980er Jahre auf 450.

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1990–99

Die Produktion von Parabolantennen findet nun in einer fest zugewiesenen Produktionsanlage an der Konzernzentrale in Hornsyld statt, was bis heute unverändert der Fall ist. In ganz Europa werden Vertriebsniederlassungen gegründet und weitere Übernahmen in Großbritannien, Frankreich und Deutschland führen das internationale Geschäft von TRIAX in neue Höhen.

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2000–2014

Im Jahr 2001 wird die Geschäftstätigkeit auf den Nahen Osten ausgeweitet. Die Produktion in China startet, eine TRIAX-Schulungsakademie wird eröffnet und die Übernahme von Hirschmann Multimedia stärkt das Wachstum in Deutschland, Österreich, Spanien und Ungarn. Nach der großen Umstellung der Fernsehsignale von analog auf digital führt TRIAX die technologische Entwicklung erneut an und bietet die richtige Lösung für seine Kunden.

2015–heute

TRIAX unternimmt einen weiteren Schritt in die Zukunft, nachdem es im Jahr 2015 von Polaris Private Equity übernommen wird. Die Investition der skandinavischen Privatkapitalgesellschaft läutet eine spannende neue Zeit für TRIAX ein und bringt eine ehrgeizige neue Strategie auf den Weg, um das volle Wachstumspotenzial des Unternehmens auszuschöpfen.

Die Expansion beginnt unmittelbar mit der Übernahme der Macnetix GmbH im Jahr 2016 und unterstreicht die Schwerpunktverlagerung von TRIAX darauf, seinen Kunden die allerbesten All-in-one-Lösungen zu bieten. Der stetige Fokus auf Innovationen stellt sicher, dass TRIAX bis weit in die Zukunft hinein gut aufgestellt ist, um zum bevorzugten Konnektivitätspartner für Profis zu werden.

Cooperation

 

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